Mit dem Einzug des Winters sind kalte Hände und Füße möglicherweise nicht nur ein Zeichen von Nervosität. Sie werden vermutlich viele Menschen beobachten, die sich die Hände reiben, um sie warm zu halten – aber ganz gleich, wie viele Paar Socken Sie anziehen, es hilft einfach nicht.
Es stellt sich heraus, dass 7,5 % der über 7 Milliarden Menschen, also eine ganze Menge, unter Rückenschmerzen und Steifheit leiden. Trotz der Größe und Schwere des Problems schenken wir ihm nur wenig Beachtung Viele Menschen leben einfach so lange wie möglich mit einem steifen Rücken. Andere finden Trost in vorübergehenden Lösungen. In Wahrheit können Menschen einiges unternehmen, um ihren Rücken zu stärken.
Heute besprechen wir die wichtigsten Punkte, die Sie über Rückenschmerzen und Steifheit wissen sollten. Wir erörtern die Ursachen, die Symptome und was Sie dagegen tun können. Finden wir gemeinsam mehr über Steifheit und Schmerzen im Rücken heraus.
Ursachen für Steifheit im Rücken
Es gibt zahlreiche Gründe für einen steifen Rücken. Grundsätzlich können wir zwischen spezifischen und unspezifischen Arten unterscheiden. Spezifische Ursachen betreffen Erkrankungen, die zu Rückenschmerzen führen. Es kann sich um einen Bandscheibenvorfall, Ischias, Spondylitis oder eine andere Erkrankung handeln.
Unspezifische Ursachen sind eine Folge davon, wie wir unser tägliches Leben gestalten. Dazu gehören Ihre Körperhaltung, Ihre Schlafgewohnheiten, die Sitzdauer und so weiter.
Die häufigsten unspezifischen Ursachen für einen steifen Rücken:
- Schlechte Körperhaltung: Eine schlechte Körperhaltung kann zu zahlreichen Problemen in Ihrem Leben führen. Sie ist meist durch eine gebeugte Haltung, hängende Schultern, einen gekrümmten Nacken und eine insgesamt nach vorne gebeugte Wirbelsäule gekennzeichnet. Es ist ganz einfach zu erkennen, ob Sie eine schlechte Körperhaltung haben. Sie können den Buckel vor einem Spiegel oder auf Fotos sehen. Als Menschen sind wir uns in der Regel bewusst, ob wir eine gute Haltung haben oder nicht.
- Muskelverletzungen: Muskelverletzungen können durch falsches Training oder das Heben schwerer Gegenstände entstehen. Wenn Sie zuviel Druck auf Ihren Rücken ausüben, kann sich Ihr Risiko für Muskelzerrungen erhöhen. Dies führt sowohl zu Schmerzen als auch zu Versteifungen. Schmerzen bei Muskelverletzungen treten häufig abrupt auf und werden schnell intensiver.
- Schlechte Schlafposition: Auch die Art und Weise, wie wir schlafen, ist wichtig für einen gesunden Rücken. Wenn Sie nicht in einer entspannten Position schlafen, kann dies zu starken Schmerzen und Steifheit im Rücken führen. Die Folgen einer ungünstigen Schlafposition zeigen sich auf zwei Arten. Wenn Sie in einer besonders schlechten Position geschlafen haben, wachen Sie möglicherweise mit Schmerzen und Verspannungen auf. Andererseits kann das ständige Schlafen in einer schlechten Position zu chronischen Rückenschmerzen und Steifheit führen.
- Verspannte Muskeln: Wenn Sie sich kaum bewegen und Ihren Alltag in überwiegend sitzender Position verbringen, gewöhnen sich Ihre Muskeln daran, nicht gedehnt, angespannt oder bewegt zu werden. Langfristig kann dies dazu führen, dass Ihre Muskeln, insbesondere in den Oberschenkeln und Hüften, sehr steif werden. Verspannte Muskeln führen unweigerlich zu einem steifen Rücken und verschlimmern Rückenschmerzen erheblich.
Hier sind einige Erkrankungen, die durch Rückenschmerzen und Verspannungen ausgelöst werden:
- Bandscheibenvorfall – Ein Bandscheibenvorfall verursacht nicht nur Rückenschmerzen, sondern kann auch zu Taubheitsgefühlen im unteren Rückenbereich und in den Beinen führen.
- Ischias – Ischias bezeichnet eine Erkrankung, bei der eine Nervenverbindung im Rücken geschädigt ist. Dies führt zu einer schlechten Körperhaltung, Rückenschmerzen und Steifheit.
- Spondylolisthesis – Spondylolisthese ist eine schwerwiegende Erkrankung, bei der ein Knochen in der Wirbelsäule nicht mehr in der richtigen Position ist. Dies kann zu starken Schmerzen führen und erfordert gegebenenfalls sofortige ärztliche Hilfe.
- Ankylosierende Spondylitis – Diese Erkrankung bezeichnet eine Schwellung der Wirbelgelenke im Rücken. Sie tritt sehr häufig bei Menschen aller Altersgruppen auf. Sie ist neben weiteren Faktoren sowohl Ursache als auch Folge einer schlechten Körperhaltung.
Nachdem wir uns nun die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen angesehen haben, wollen wir uns mit einigen Symptomen näher befassen, die Sie im Blick behalten sollten.
Symptome einer Rückensteifheit, auf die Sie achten sollten
Ein steifer Rücken ist ein Symptom. Wenn Sie eine eingeschränkte Beweglichkeit der Wirbelsäule und Schwierigkeiten bei Bewegungen feststellen, deutet dies auf ein tieferliegendes Problem in der Wirbelsäule hin. Schmerzen sind zwar ein Symptom, werden jedoch häufig übersehen. Das liegt auch daran, dass Schmerzen einfach die Reaktion des Körpers auf ein äußeres Problem darstellen. Allerdings sind nicht alle Symptome von Rückensteifheit gleich. Einige sind erheblich bedenklicher als andere.
- Während Schmerzen als Erstes bemerkt werden, sollten Sie auch auf Taubheitsgefühle achten. Wenn Sie gelegentlich ein Taubheitsgefühl im Rücken verspüren, könnte das auf etwas Schlimmeres als nur einen steifen Rücken aufgrund einer schlechten Körperhaltung hinweisen. Einige Beschwerden, die wir bereits besprochen haben, können zu Taubheitsgefühlen im Rücken führen. Dies ist eines der wichtigsten Symptome, auf die Sie achten sollten.
- Häufig verbessert sich unspezifische Rückensteifheit, wenn Sie sich ausruhen und Ihren Rücken nicht zusätzlich belasten. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn eine ernsthafte Erkrankung Ihres Rückens vorliegt. Wenn Ihre Schmerzen und Steifheit durch Ruhe nicht besser werden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
- Rückenschmerzen können sich manchmal auf andere Körperbereiche ausweiten, insbesondere auf auf die Beine. Wenn Sie Schmerzen oder Taubheitsgefühle in den Oberschenkeln, Knien oder darunter verspüren, deutet dies auf ein tiefer liegendes Problem mit Ihrer Wirbelsäule hin.
- Das letzte Symptom, auf das Sie achten sollten, ist Gewichtsverlust und/oder Fieber. Wenn Ihre Rücksteifheit und -schmerzen zu überraschendem Gewichtsverlust, Fieber oder beidem führen, ist dies ein Anzeichen für ein zugrundeliegendes Problem.
Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, sollten Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen. Je länger Sie diese Symptome vernachlässigen, desto schwerwiegender kann Ihre Erkrankung werden. Denken Sie daran, dass viele Beschwerden auch durch eine ungesunde Lebensweise und schlechte Gewohnheiten entstehen können. Eine frühzeitige Behandlung kann jedoch viele zukünftige Schmerzen und Beschwerden verhindern.
Gefahren in Zusammenhang mit einem steifen Rücken
Wir unterschätzen häufig die Risiken, die mit einem steifen Rücken verbunden sind. Im vorherigen Abschnitt haben wir einige Symptome aufgezeigt, die keinesfalls übersehen werden sollten. Wenn Sie diese Beschwerden nicht behandeln lassen, können sie zu erheblichen Problemen führen. Sie könnten sogar bettlägerig werden. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen mit einem steifen Rücken Ischias oder Spondylitis bekommen. Wenn Sie Ihre Beschwerden über längere Zeiträume nicht behandeln lassen, kann die Steifheit im Rücken gravierende Folgen haben.
Die Schmerzen im Rücken breiten sich mit der Zeit auf die Beine und Knie aus. Sobald Sie Schmerzen in den Knien und im Rücken verspüren, wird Ihr Leben zur großen Herausforderung. Zahllose Menschen leiden täglich unter solchen unerträglichen Schmerzen. Häufig greifen sie zu Steroiden und Schmerzmitteln, um die Schmerzen in Schach zu halten. Die Einnahme dieser Medikamente führt langfristig jedoch zu eigenen Problemen.
Für Berufstätige Ende zwanzig oder Anfang dreißig können Steifheit und Schmerzen im Rücken zu erheblichen Einschränkungen bei Ihrer beruflichen und karrierebezogenen Entwicklung führen. Die ständigen Schmerzen verringern Ihre Leistungsfähigkeit. Somit können Sie nicht lange arbeiten, ohne Schmerzen zu verspüren. Die Folgen können sich auf alle Bereiche Ihres Lebens auswirken, sowohl privat als auch beruflich.
Einige der am meisten unterschätzten Folgen von Rückensteifheit sind Gewichtsverlust und plötzliche Fieberschübe. In schweren Fällen können Rückenschmerzen auch zu unregelmäßigem Stuhlgang führen. Es gibt unzählige vermeidbare Auswirkungen, wenn Sie Ihren Rücken nicht rechtzeitig behandeln lassen.
Nachdem Sie nun wissen, wie man Steifheit im Rücken erkennt und welche Auswirkungen sie hat, ist es an der Zeit zu verstehen, was Sie dagegen tun können. Mit einigen sinnvollen Regeln und Übungen kann jeder Versteifungen und Schmerzen im Rücken überwinden.
Selbsthilfe bei einem steifen Rücken
Es gibt viele Dinge, die Sie ganz einfach von zu Hause aus für Ihren Rücken tun können. Wir empfehlen Ihnen jedoch, einen Facharzt, Therapeuten oder zertifizierten Experten aufzusuchen, der das für Sie passende Trainings- und Dehnprogramm ermittelt, um unerwünschte Folgen zu vermeiden. Wenn Sie nach einiger Zeit beim Training oder bei Dehnübungen feststellen, dass etwas nicht stimmt, suchen Sie so schnell wie möglich professionelle Hilfe auf, denn der körperliche Zustand ist bei jedem Menschen anders.
- Sport treiben: Sport und Bewegung sind das Beste, das Sie für Ihren Körper und Ihren Rücken tun können. Der Hauptgrund, warum junge Menschen Versteifungen im Rücken entwickeln, ist zu wenig tägliche Bewegung. In unseren modernen Bürojobs verbringen wir mehr als die Hälfte unseres Arbeitslebens im Sitzen. Im Laufe von vielen Jahren führt dies zu schwerwiegenden Auswirkungen. Mit regelmäßigem Sport lassen sich viele der schädlichen Folgen von zu langem Sitzen ausgleichen. Selbst mit einfachen Dehnübungen und Basisbewegungen wie Kniebeugen und Liegestütze können Sie viel dazu beitragen, Ihren Rücken zu stärken. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, gehen Sie einfach joggen und achten Sie darauf, den Rücken gerade zu halten.
- Verbessern Sie Ihre Körperhaltung:



- Eine gute Körperhaltung ist auf den ersten Blick erkennbar. Genauso können Sie selbst erkennen, ob Ihre Körperhaltung richtig oder falsch ist. Wenn Sie eine schlechte Haltung haben, beginnen Sie damit, sie mit Dehnübungen und gegebenenfalls Unterstützung zu korrigieren. Eine gute Körperhaltung ist für ein langes und gesundes Leben unerlässlich. Achten Sie bei sitzenden Tätigkeiten darauf, dass Ihr Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet ist und Ihre Wirbelsäule nicht übermäßig belastet wird. Verwenden Sie einen hochwertigen und verstellbaren Stuhl und Tisch. Gewöhnen Sie sich außerdem an, alle 30 Minuten eine Pause einzulegen und mindestens 2 Minuten herumzulaufen.
- Wärmetherapie anwenden: Wärme ist eine hervorragende natürliche Methode, um Muskeln zu entspannen und die Durchblutung zu fördern. Mit einem bequemen Heizkissen oder einer Heizmatte können Sie Ihren Rücken mit Wärme behandeln. Die Kombination aus Dehnübungen und Sport kann außerdem dazu beitragen, verspannte Muskeln zu lockern und Rückenschmerzen zu lindern. Es wird empfohlen, die Wärmetherapie zweimal täglich und nicht länger als 30 Minuten pro Anwendung durchzuführen. Wir hoffen, dass die Vorschläge hilfreich für Sie sind und Sie schon bald positive Ergebnisse erzielen.
- Behalten Sie ein gesundes Körpergewicht bei: Nach zuverlässigen Quellen ist Übergewicht mit einem höheren Risiko für Rückensteifheit und -schmerzen verbunden. Als Erstes sollten Sie einen gesunden BMI (Body-Mass-Index) erreichen. Das bedeutet nicht, dass Sie jeden Tag ins Fitnessstudio gehen und sich einen Waschbrettbauch antrainieren müssen. Sie müssen lediglich so viel Gewicht verlieren, dass Ihre Knochen und Muskeln entlastet werden. Übergewichtige Menschen leiden auch häufiger unter Schmerzen als Menschen mit einem gesunden BMI.
- Schlafen Sie gut: Wie lange und wie erholsam Sie schlafen, ist ebenso entscheidend, um Steifheit im Rücken vorzubeugen. Sorgen Sie für eine gemütliche und angenehme Schlafumgebung. Auf diese Weise bewegen Sie sich seltener im Schlaf und vermeiden eine schlechte Schlafposition. Besorgen Sie sich eine hochwertige Matratze, eine gute Unterlage, eine temperaturgeregelte Decke, eine Schlafmaske und alles, was Sie für eine erholsame Nachtruhe benötigen. Mit einer guten Schlafposition und ausreichendem nächtlichen Schlaf können Sie das Risiko für chronische Rückenschmerzen deutlich verringern.
- Alternative Behandlungsmethoden: Wenn Sie einen alternativen Weg einschlagen möchten, können Sie Yoga und Pilates ausprobieren. Beide Methoden haben sich bei Rückensteifheit und -schmerzen bewährt. Außerdem verbessern sie die Beweglichkeit Ihrer Muskeln, was wiederum einer Versteifung des Rückens vorbeugt.
Fazit
Körperliche Schmerzen bereiten uns im Alltag zahlreiche Probleme. Diese Auswirkungen können sowohl erheblich wie auch unbedeutend sein. Wir wünschen uns, dass jeder die beste Methode findet, um gut mit der Situation umzugehen. Wenn Ihre Beschwerden Ihre Stimmung, Ihre Arbeit oder Ihr Leben beeinträchtigen, hoffe ich, dass Ihnen einige der Empfehlungen in diesem Artikel helfen können. Beginnen Sie ganz einfach damit, Ihre Haltung beim Sitzen, Stehen und Schlafen zu verbessern – und probieren Sie dabei auch gerne unsere Produkte aus. Wellcare hat es sich zum Ziel gesetzt, anderen zu helfen und Ihr Leben zu erleichtern. Vertreiben Sie Ihre Schmerzen noch heute mit unserer umfassenden Produktpalette, darunter elektrische Heizdecken, Heizkissen und vieles mehr. Starten Sie schmerzfrei ins Jahr 2022 und genießen Sie ein neues Lebensgefühl dank unserer praktischen Tipps und Empfehlungen.





